Gesundheit ein – hohes Gut

Gesundheit

Im Laufe der Jahre hat sich im Krankheits- und Gesundheits-Land viel verändert. Gerade der Umgang mit dem Kranksein ist anders geworden.

Wir haben keine Zeit mehr krank zu sein.

Ich erinnere mich, dass ich als Kind nach einer durchstandenen Krankheit einen Tag zu Hause bleiben sollte. Das war ein Tag, wo ich rausgehen konnte, spielen, wandern. Als Kind fand ich das nicht immer schön. Jetzt bin ich meiner Mutter dankbar für diese praktische Lebensweisheit. Ein Tag um mich wieder einzufügen und mich zurückzufinden in der Welt.

Kennst du das? Du fühlst dich wieder gesund, stehst auf, nimmst eine Dusche, ziehst dich an….. und dann merkst du wie anstrengend das ist.

Ja, Krank-sein ist eine Tätigkeit und fordert Zeit und Kraft. Kranksein ist eine Höchstleistung.

Was ist Gesund?

Gesundheit wird häufig als ein statischer Zustand betrachtet. So auch in der Definition der WHO (1948) „Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“

Ich bin der Meinung das Gesund-sein, genau wie Krank-sein eine Tätigkeit ist, ein dynamisches Geschehen.

Wir bewegen uns im Leben zwischen den zwei Polen Leben und Tod. Manchmal wird das gleichgestellt mit völlig gesund und vollständig krank.

Ist nicht jeder Moment im Leben eine aktive Suche nach dem richtigen Maß? Solange wir leben, haben wir sowohl gesunde alsauch kranke Anteile in uns. Auch ein Sterbenskranker hat gesunde Anteile.

Ein anderer Blickwinkel führt zur neuen Perspektive.

Indem wir Gesundheit als einen Prozess sehen, gewinnen wir Freiheit. Die Möglichkeit selbst aktiv zu werden und die Verantwortung für unsere eigene Gesundheit zu übernehmen.

Ich teile die Ansicht von Machteld Huber, dass Gesundheit alle Bereiche des Lebens betrifft. Sie hat 2011 ein neues Gesundheitskonzept eingeführt, wo Elemente wie Resilienz, Flexibilität, Sinngebung und Selbstmanagement eine wichtige Rolle spielen.

Wie sieht es praktisch aus?

Es sind oft kleine und einfache Dinge womit man die Gesundheit fördern kann. Gesunde Ernährung, regelmäßig bewegen in der Natur, abwechselnde Bewegungen, Kreativität, Musik…

Bei längerer Bürotätigkeit ist es gut, regelmäßig aufzustehen und zum Beispiel einige Male in die Knie gehen / eine oder mehrere Pirouetten drehen / einige Male die Treppe auf- und ablaufen oder mal Rückwärtslaufen. Du merkst, wie gut das tut.

Was machst du um deine Gesundheit im breiteren Sinne zu fördern?

Ich freue mich auf deine Reaktion hierunter.

5 Kommentare

  1. Ich bewege mich, meinen Körper, mein Gehirn und habe schon früh die Verantwortung über meinen Körper übernommen. Wir selbst sind verantworlich. Krankheiten kommen nicht aus dem Nichts, genau so wie du beschreibst, es ist ein Prozess. Ein schöner Artikel der aufrüttelt.

    1. Danke für deinen Kommentar. Aufrütteln als Wirkung, das gefällt mir.

    2. aufrütteln = wieder bewußt machen
      find ich gut und total wichtig. Danke für den Beitrag.

  2. Ich sehe das genau so wie du es beschrieben hast. Krankheit ist die ganze oder teilweise Abwesenheit von Gesundheit. Ich habe es selber in der Hand etwas für mich für meinen Körper und meinen Geist zu tun. … mich um meine Gesundheit zu kümmern. Dies ist keine einmalige Angelegenheit sondern ein ständiges dran bleiben. All meine Gedanken, mein Fühlen mein Tun darauf ausrichten, dass es mir meinem Körper und meiner Seel gut geht. Ich biete hier selbst Kurs mit dem Ziele an: Hilfe zur Selbsthilfe (mental, körperlich und seelisch). Das regelmäßige TUN liegt in der Hand jedes Einzelnen. Dies wird leider von vielen noch nicht so gesehen. Sie haben Ihre Selbstermächtigung abgegeben. Mein Aufruf, holt sie euch zurück.

    1. Danke für dein Beitrag.

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